(Kita-) Urlaubsplanung und die Feiertagsverteilung sind schuld: Wir reisen dieses Jahr im Frühsommer. Zudem auch noch am ungewohnten Montag, weil es da weniger teuer ist. Mit Condor (durchgeführt von Fly Air41 Airways) fliegen wir ab Düsseldorf zum Preis von 650,00 Euro für 2 Personen ; inkl. XL-Sitzen und Reiserücktrittskostenversicherung.
Pfingstmontag, 9. Juni 2025
In aller Hergottsfrühe (03:30 Uhr) holt uns „der Mittlere“ ab. Das Töchterlein -nach Wochen des Renovierens, Umziehens und Einrichtens nur noch „Schräubchen“ genannt- begleitet uns erstmals nicht. Mit Rock-am-Ring und ihrem Referendariat sind 2025 andere Prioritäten gesetzt.
Alles läuft wie geschmiert. Online Check-in, Gepäck-Drop-Off am Automaten, Sicherheitskontrolle, Boarding, … Mit glatten zwei Stunden Flugzeit stellen wir -glaube ich- einen neuen Streckenrekord auf. Und vergessen prompt das Nackenhörnchen im Flieger.
In Korfu übernehmen wir einen Hyundai, der schon 71.000 Kilometer auf dem Tacho hat und laut Vermieter eher „Old School“, also ohne viel elektronisches Piepen auskomme. Anders als jener im Vorjahr. 490,00 Euro zahlen wir für die zwei Wochen.
30 Grad sind für heute vorhergesagt.

Erst geht‘s nach Kanoni zum Frühstücken. Da haben schon 30 Reisebusse (im Hafen liegen zwei Riesen-Kreuzfahrtschiffe vor Anker) Karawanen von Touris abgeladen. Aber die sind flott durchgeschleust. Und wir entdecken tatsächlich neues: eine Aussichtsterrasse samt antikem „Hochzeitspavillon“ und ein Café mit unverbautem Blick auf die Start- und Landebahn. „Das war letztes Jahr noch nicht da“, sind wir uns ausnahmsweise mal einig.

Obwohl auch hier der Pfingstmontag ein Feiertag ist, hat Lidl geöffnet. Wie jetzt übrigens auch jeden Sonntag von 11:00 bis 22:00 Uhr. Mit dem Wichtigsten eingedeckt, Cola, Chips und Ouzo, geht es los zum Haus. Inzwischen ist es tatsächlich 33 Grad warm.
In der City sind zwar Massen von Kreuzfahrern unterwegs, aber im Vergleich zu den letzten Jahren viel weniger Autoverkehr (?). Nach Auspacken und Mittagsschläfchen kommt Angela hoch und wir quatschen uns in fast alle Dinge, die die Welt beweg(t)en rein und wieder raus. Von Ikea bis Metallica.
Maria ist übrigens mit der griechischen Landfrauenbewegung auf Pfingstwallfahrt und bleibt nach ihrer Rückkehr die Woche über in Korfu-Stadt.
Wir entrichten gleich noch unseren Obulus für die Unterkunft und bereiten uns auf‘s Abendessen bei Brouklis vor.
Und da ist es wieder richtig voll. Der Laden brummt. Allgemein scheint es hier oben im Nordwesten aber grad weniger voll zu sein.Wirt Dimitris ist etwas durch den Wind heute. Vorspeisen-Meze etwas geschrumpft, aber das Sofrito mega!
Bei immer noch 25 Grad kurz vor Vollmond auf‘s Meer zu schauen, das hat schon was.
Dienstag, 10. Juni 2025
Mucksmäuschenstill ist es über Nacht im Haus. Erst um 6:00 Uhr werden wir vom abfahrenden Auto unserer Nachbarin geweckt. „Beruflich“ war sie hier tätig. Wir vermuten im benachbarten „Flora“ als Yoga-Beauftragte. Sie hinterlässt uns ein fast noch volles Riesenpaket Klopier.

In der Wohnung unter uns wird kräftig sauber gemacht und man hört ein Kind kreischen.
Mit eben demselben auf dem Arm kommt Tommy daher. Er freut sich total (obwohl ihm niemand etwas gesagt habe, dass wir kommen) und stellt mir Roy vor, den etwa 3jährigen Sohn der Putzfrau. Und gleich darauf kommt seine ganz persönliche Verschwörungstheorie zum bevorstehenden Sommer. Der werde nämlich „murderously hot“ und die Regierung verheimlicht es. Sagt Tommy, der Ex-Corona-und-Klimawandel-Leugner.

Die Straße runter zu Spiros Supermarkt ist immer noch in einem katastrophalen Zustand. In den Gärten links und rechts blüht es so üppig, wie wir es schon lange nicht mehr gesehen haben.

Spiros stürzt mir fast in die Arme, als ich rein und er raus zu einem Lieferanten will. „Surprise, surprise!“


Dass ich danach relativ leichtfüßig den Berg wieder hochkomme, führe ich auf das Training im Treppenhaus von Töchterleins neuer Wohnung (Altbau, 4. Stock) zurück.
Nach einem kurzen Telefonat mit Schilderungen vom Nürburgring der jetzt Schlamm erprobten Tochter geht es zum Strand. Voll ist es und heiß. Barfuß durch den Sand ist „murderously“. Sollte Tommy etwa doch recht haben …?
Mit neuen Badeschuhen aus dem Minimarket geht es dann auch zur Abkühlung ins Wasser, das trotz der frühen Jahreszeit eine angenehme Temperatur hat. Die in der Wetter-App angegebenen 17 Grad sind‘s auf keinen Fall.
Die Sonnenliege-/Schirmkombi kostet jetzt 15,00 Euro. Inklusive Duschen, Toilettennutzung und „Full Service“ (meint: die arme Frau vom Strand holt Dir die von Dir bestellten Speisen und Getränke aus der Taverne oberhalb des Strandes. Dafür muss sie durch den heißen Sand, die Straße überqueren und rund zwanzig Stufen zur Bar bewältigen. Hin mit dem Leergut und zurück mit voll bepacktem Tablett.)

Gegessen wird heute im „Mythos“. Bei dieser Lage, bei diesem Wetter, bei diesem Licht (kurz vor Sonnenuntergang), bei diesen Temperaturen: Urlaub pur.
Konzertant wird es dann auch noch: im Tümpel nebenan treffen sich die Frösche zum lautstarken Festival.

Da sich die liebe Gattin nicht mehr an ihr Gericht aus dem letzten Jahr erinnert, wird das Tagebuch 2024 im Handy aufgerufen, wo sich ein Foto davon finden lässt und dem erstaunten Kellner gezeigt.
Zu Beginn gibts griechisches Bruscetta mit Olivenöl, jede Menge Knofi und Tomatenstückchen auf frisch angetoastetem Baguette, getoppt mit Fetakäse und ultrakurz überbacken, auf Ruccola-Blättern.
Danach Tintenfischringe und eine fangfrische Seebrasse vom Grill. Inklusive Getränke allerdings mit 70,00 Euro auch nicht ganz billig.
Vor‘m Supermarkt werden wir wie alte Freunde von einem netten Herrn angequatscht, den wir erst mit Verzögerung als Kellner aus der Alkyon-Beachbar identifizieren.
Mittwoch, 11. Juni
Heute Morgen an der Kasse im Minimarket. Neben mir eine etwa gleichaltrige Frau. Spiros fragt uns beide, wie oft wir schon in Ag. Georgios waren. Antwort: sie elf, ich dreizehn Mal. Ja, er hätte den Eindruck, dass wir immer gemeinsam zur gleichen Zeit auf Korfu wären. Nein, sagt sie, sonst wären sie immer erst Ende September hier; dieses Jahr sei eine Ausnahme. Ich: wir auch. Woher sie denn käme, frage ich, immer noch auf Englisch. Sie (auf deutsch): Köln! Ich: Mönchengladbach. Und Spiros kriegt sich nicht mehr ein. „Hab ich‘s doch gewusst!“

Warum mir das berichtenswert erscheint? Korfu und seine Menschen sind offenbar mehr als nur rührselige Erinnerungen an außergewöhnliche Aufenthalte. In den maximal zwei Wochen im Jahr und einigen kurzen Begegnungen dort, wird man, werden wir von den Griechen (und einigen Albanern) offenbar auch jenseits des wirtschaftlichen Interesses in bemerkenswerter Weise wertgeschätzt.
Nicht ein Bekannter, der sich zum Beispiel nicht an unsere Tochter erinnert, sich nach ihrem Wohlbefinden, ihrem beruflichen Werdegang erkundigt. Nicht einer, der uns nicht nach den Enkelkindern fragt oder uns nicht in seine familiären und wirtschaftlichen Entwicklungen Einblick nehmen lässt.
Heute zum Beispiel die Senior-Chefin vom Bootsverleih, die sich eine halbe Stunde zu uns gesellt, von ihrer Tochter und der Meniskus-OP ihrer sich am Strand langweilenden Enkelin erzählt. Oder Robert, der albanische Kellner mit Maria, der Chefin an der Strandbar, die uns wieder einmal einen Deckel macht, weil sie kein Kleingeld hat. Mag ja sein, dass es auch jetzt wieder das Urlaubsadrenalin ist, das diese Worte formt. Aber gut anfühlen tut es sich auf jeden Fall.

Weil ich auch etwas zurückgeben will und weil Krötentunnel hier offenbar gänzlich unbekannt zu sein scheinen, trage ich diese mitten auf der Straße sitzende griechische Erdkröte (lat. bufo bufo spinosus) in gut gemeintem deutschem Krötenretterbewusstsein weg von der Fahrbahn ins Gras.
Damit habe ich sie zwar vor dem Überfahren durch einen dieser rücksichtslosen griechischen Kamikazefahrer gerettet, allerdings starb Bufo-Bufo offenbar bereits vorher den Hitzetod auf dem glühend heißen Asphalt, wie ich beim vorsichtigen Absetzen ins Grün dann letztendlich feststellen musste.
Ein ruhiger, angenehm warmer Strandtag heute. Nachmittags etwas gestört durch eine lautstarke, achtköpfige Bikergruppe aus Ungarn. Ein Bier, ein Cappuccino, ein Frappé und eine Pizza in der Strandbar. Das war‘s.
Abends dann Mut zu Neuem. Auf dem Bergrücken zwischen Arillas und Ag Stefanos liegt das „Gravia“. Hier waren wir tatsächlich noch nie. Es ist die erste griechische Lokalität, der das Tsatsiki ausgegangen ist. Fürs Personal peinlich hoch drei. Es wäre halt tagsüber so viel Betrieb gewesen. Wir weichen auf Taramasalat (Bombe!), Pitabread und Greek Salad als Vorspeise aus. Danach überbackener Feta mit Honig und Sesam und Tintenfisch vom Grill. Als Abschluss Lemon Pie und Baklava. Alles top!
Die Nähe zum „Ouranos-Club“, einer mystischen Alles-kann-nichts-muss-Einrichtung für Allein-Reisende bringt es mit sich, das gut der Hälfte der Gäste (alle deutschsprachig), eine gewisse Tiefenentspannung ins Gesicht geschrieben ist. Zumal gestern laut Programm der Kurs „Wiedergeburt in die Liebe – Tanze deinen Weg zur Verbundenheit und Freude“ mit Naveen begonnen hat.
Als wir dann am Nebentisch noch eine etwas schräge Nervensäge aus dem letzten Jahr wiedererkennen, ein Tiefenentspannter die Gitarre rausholt und der achtstimmige Chor „Angie“ von den Stones anstimmt, ist es Zeit für uns zu gehen, bevor achtsam morden konkrete Formen annimmt.





Erdbeermond in Deutschland – hier nur weiße Scheibe.

Donnerstag, 12. Juni
Heute mal getoastetes Brot. Mit zwei Personen kommt man halt länger mit einem Laib aus.
Es ist wieder nahe 30 Grad warm, windstill und am Strand ne Menge los. Sooo viele Nationalitäten! Griechen, Deutsche, Holländer, Schweizer, Slowaken, Tschechen, viele Amerikaner und 3 Ehepaare aus Sachsen mit dem lautstarken Bemühen, aber auch wirklich jedes Klischee bedienen zu wollen. Angefangen beim Preis für die Liegen („Fuffzehn Euro. Überlesch doch mal. Wolln mir nu oder nich?“) bis zu den Steinen am Strand („Isch bin nuff gegrabbelt wie ne Robbe.“).
Wir chillen, lesen, schwimmen, dressieren einen Schmetterling, gönnen uns Cappuccino, zischen ein Bier und schwuppdiwupp ist der Tag rum.

Immer noch ganz schön warm am Abend. In Teilen Griechenlands waren es heute schon wieder 37 Grad.
Wir fahren zum Essen ins „Mon Amour“. Selbst die haben jetzt einen Ruhetag und erst ab 18 Uhr geöffnet. Nicht viel los heute. Großes Begrüßungshallo und ein Tisch im Außenbereich. Wir bleiben beim Klassiker: Taramasalat, Tsatsiki (scharf), Pitabread, Saganaki und Lamm aus‘m Oven. Alles mega lecker. Besonders das Tarama. Die scheinen auf Korfu ein neues Rezept zu haben. Das war gestern schon so lecker.
Und oben wartet Hausfreund Fridolin:

Freitag, 13. Juni
Zum Glück hat man in Griechenland Dienstag, den 13. zum nationalen Tag des Pechs auserkoren. Wir können den Tag also ganz beruhigt angehen.
Heute werden auch in Deutschland griechische Temperaturen erwartet. Aber ich wette, dass die angedrohten 34 Grad am Strand mit Blick auf das Meer besser zu ertragen sind…
Auf dem Nachbarbalkon rödelt Tommy umher. Er erklärt uns auch den Grund seiner Verzweiflung: „I‘ve got a problem.“ Unter‘m Dach hat sich ein Schwalbenpärchen wohnlich niedergelassen. Die Jungen wären auch bereit, auszufliegen, zögerten aber noch. Wegmachen will er es nicht, weil ein Schwalbennest in Griechenland dem daran klebenden Haus Glück bringen würde. Auch aus Gründen des Tierschutzes widerstrebt ihm das. 2.000,00 Euro Strafe stehen hier auf ein solches Vergehen. Jetzt überlegt er, wie er mit Tesafilm und einer dünnen Plastiktüte die Verschmutzung durch Exkremente so gering wie möglich halten und die heute anreisenden Gäste von der baldigen Abreise des Schwalbennachwuchses überzeugen kann. Wir sind gespannt!


Tommy erklärt uns noch, dass er gestern im Meer war und weil‘s so kalt war, will er bei seiner Gewohnheit bleiben und nicht vor dem 15. Juli ins Wasser gehen.
Nach einem wunderschönen Strandtag entscheiden wir uns kurzfristig, zum Essen nach Afionas zu fahren. Wir landen schließlich im „Luuna“, das erst letztes Jahr eröffnet wurde. Was für eine Lage! Super stylisch, super lecker. Spitzen-Service. Und so was von entspannt! Etwas teurer, aber jeden Euro wert. Gegrilltes Gemüse als Vorspeise, zum Hauptgang Lammkeule und „Crispy Chicken“, süß-sauer-scharf. Danach noch ein Kuchen, mit Dubaischokolade gefüllt und Baklava, jeweils mit Vanilleeis. Insgesamt für 80,00 Euro. Wenn es überhaupt ein Manko gab: die Gästeschar war zu 100% deutsch.










Geparkt hatten wir mitten im Ort (4,00 €), was aber gar nicht nötig gewesen wäre, weil es am Restaurant kostenlose Parkplätze gibt.
Samstag, 14. Juni
Seit gestern ist die griechische Familie komplett hier. Die beiden Jungs haben gestern schon ihr Aggressionspotenzial lautstark unter Beweis gestellt. Und heute Morgen ab 6:00 Uhr hat sich Maria (76) im Garten abgearbeitet. Das komplette Gemüsebeet umgegraben und von Unkraut befreit. Angela hat neue Werbetafeln in Auftrag gegeben. Jetzt stehen ihre und Tommys Kontaktdaten (getrennt) drauf.
Nebenan zwitschern noch immer die Schwalben über ihrer Mülltüte. Die gestern eingezogene dreiköpfige Familie scheint es zu akzeptieren.
Kurz bevor wir fahren, räuchert Panos noch das gesamte Gelände ein beim Versuch, den Grill anzuheizen.
Am Strand, heute wie ausgestorben, haben wir jetzt einen alternativen Zugang (rechts neben den Booten) gefunden, um ins Wasser zu kommen, ohne sich über einen meterbreiten Kiesel-/Felsabschnitt quälen zu müssen.
Abends speisen wir im „Alkyon“. Insbesondere das Lamm „Kleftiko“ war ein Gedicht. Dabei wird Lammfleisch mit Gemüse, Kräutern, Kartoffeln und Käse zusammen geschmort und (hier jedenfalls) in Pergamentpapier serviert.
Es ist ein wunderbarer, lauer Sommerabend, an dem es unglaublich lange hell bleibt.
Nach einer Zwischenstation im „Butterfly“ und gestärkt mit Mojito und Caipirinha erschrickt uns Spiros, der auf seiner Supermarktterrasse, versteckt hinter einem Verkaufsständer auf den Feierabend wartet. Am Montag kommen seine Kids, um hier erstmals den kompletten Sommer zu verbringen.
Auf dem Weg hoch zum Haus -wir sind ja zu Fuß unterwegs- kollidiere ich tatsächlich mit einer großvolumigen Kröte, die mit ihren Geschwistern die Straße für sich beansprucht. Igittigitt.
Sonntag, 15. Juni
Mir fällt beim Lesen der früheren Tagebuchseiten auf, dass ich noch gar nichts zu den Dingen, die um uns herum passieren, geschrieben habe. Vielleicht ist es einfach zu viel und zu irritierend, was da gerade abgeht. Merz ist Bundeskanzler. Ein Irrer regiert die USA und schockiert mit seinem Tun den Rest der Welt. Putin terrorisiert und mordet weiter in der Ukraine. Israel macht das Gleiche, nur noch viel „gründlicher“ im Gaza-Streifen und zettelt gleichzeitig eine weitere Auseinandersetzung mit dem Iran an. Alles scheint irgendwie aus den Fugen geraten zu sein.

Da lobe ich mir doch unsere geregelten Tagesabläufe. Bevor ich zu Spiros reingehe, mache ich der Kaffeebud meine Aufwartung. Leider gibt es kein Schoko-Croissant mehr. Klar, dass ich auf Nachfrage des ewig gut gelaunten Chefs für morgen vorbestellen will. Ob er meinen Namen braucht, will ich wissen. Nach einem Ganzkörper-Scan lacht er, schüttelt den Kopf und meint: „Oh no. You are so unique!“
Am Strand vermuten wir jetzt hinter so manchem Urlauber eine/n Darsteller/in aus dem Trash-TV, nachdem wir wissen, dass es auf der Insel entsprechende Drehorte gibt.
Zurück im Apartment ist dort die Reinigung und der Wäschewechsel erfolgt. Bei der Wahl des abendlichen Restaurants hat sich heute erneut das „Mythos“ durchgesetzt.
Auf dem Hinweg treffen wir Panos mit den Kindern und auf dem Rückweg Angela mit Maria und den Kindern. Im „Mythos“ ist es voll und dementsprechend lange dauert es, bis das Essen (in der Miniküche alles einzeln zubereitet) fertig ist. Leider gibt es auch kein Bier vom Fass. Dafür deutsche Ökotouristen, die von der Terrasse (mitten zwischen die Gäste) die Schildkröten sehen wollen. Hä? Welche Schildkröten? Hier gibt‘s nur Frosch-Gequake.
Nach Begutachtung einiger toter Meeresbewohner in der Vitrine entscheiden wir uns für Tsatsiki und eine Gemüseplatte und danach frittierte Kalamari und Kalamari vom Grill. „Good choice!“, wie jeder versierte griechische Tavernenwirt jetzt sagen würde. Und tatsächlich: Alles sehr lecker!

Zum Tagesabschluss noch etwas Klugscheißerwissen zum Unterschied zwischen Oktopus, auch als Krake bezeichnet und dem Kalamar. Der erste hat acht, der andere zehn Arme. In der Küche zubereitet, unterstellt man dem Oktopus mehr Geschmack. Tintenfische sind beide.
Von Angela habe ich dann auch noch erfahren, dass heute griechischer Vatertag ist! Meine griechische Tochter hat mir deshalb eine Rose auf den Küchentresen gestellt.
Zu guter Letzt wird dann noch dem Wunsch -eher ein stummes Flehen- von der Hälfte unserer kleinen Reisegruppe nach einem Kartenspiel entsprochen. Welches dann etwas chaotisch verläuft, weil beim Autor offenbar unter einer Spielregelamnesie leidet.
Montag, 16. Juni
Wieder so ein herrlicher Sommermorgen! Spiros Sohn (9 1/2 Jahre) sitzt an der Kasse und macht das wirklich gut. Heute sind frische und größere Orangen geliefert worden, die aus vier Früchten doppelt so viel Saft liefern wie gestern die fünf kleinen.

Beim schrägen Vogel aus der Kaffeebud‘ hole ich das Schokocroissant und ein Ham&Cheese-Pie ab. Beide noch warm, beide sehr lecker. Apropos Vogel: nachdem die Rauchschwalben auf dem Nachbarbalkon das Nest verlassen haben, versuchen sie es jetzt bei uns hinter der Klimaanlage mit dem Eigenheimbau. Unter lautstarkem Protest hab ich sie vertreiben und die Einflugschneise mit einer Brötchentüte sperren können.
Am Strand windet es ordentlich und das Meer rauscht kräftiger als gestern. Nachmittags ist dann alles wieder beim Alten. Und als wir abends den Rückzug antreten, war die Gattin bereits schwimmend bis Italien gewesen, hatte sie ihren Olivenanhänger reparieren lassen, war für Mittwoch ein Tisch in „Fisherman’s Cabin“ reserviert worden und mehrere Kapitel unserer Kindle-Inhalte konnten als gelesen abgehakt werden.
Abends nach Ag Stefanos, um im „Fantasea“ zu essen. Bei der Bestellung sind wir wohl zu hungrig und lassen so richtig auffahren. Salat, Tsatsiki, doppelt Pitabread, Saganaki, Zucchinibällchen und obendrauf noch eine Seebrasse. Der Knaller war es nicht gerade, aber vor der Kulisse, über der Bucht, das war schon atmosphärisch dicht.

Bei Pelia im Souvenirshop tauschen wir uns über Gott und die Welt aus und kämpfen auf der Heimfahrt mit einer ständig von außen beschlagenen Frontscheibe.

Dienstag, 17. Juni
Früher war das heute mal ein Feiertag. Tag der Deutschen Einheit. Aber früher gab‘s auch noch D-Mark und Raider.
Heut‘ fühlt es sich schwül an. Alles ist irgendwie anstrengend und ermüdend. Eigentlich hatten wir auch in Erwägung gezogen, uns heute was anderes als Strand anzuschauen. Hat nicht geklappt.
Dafür war es heute ein „Großer Tag in der Geschichte der Menschheit“. Während bereits bekannt war, dass die holde Gattin sich sitzend im Wasser fortbewegen kann ohne jede Schwimmbewegung und vor allem ohne unterzugehen, hat sie heute festgestellt, dass sie das auch im Stehen kann. Also mit nach unten gestreckten Beinen. Die Experten von „Swimmers Health“ sind bereits für eine Langzeitstudie auf dem Weg nach Korfu.
Heute schaffen wir es endlich, in der Alkyon-Strandbar das „Club-Sandwich“ auf unserer Kulinarik-Liste abzuhaken, während als Süßes ein Schoko-Soufflé-Träumchen mit Sprühsahne serviert wird.

Im „Mon Amour“ ist heute mehr los. Ich bestelle zusätzlich zum Althergebrachten (Tsatsiki, Tarama, Greek Salad, Pitabread und Saganaki) „Rollo“, den Schweinerollbraten. Viel zu viel. Viel zu fettig. Viel zu lecker. Danach gibt es Obst und Ouzo auf’s Haus. Als ich zahle und eine Hautcreme vom neuen Ladentisch mit Korfu-Produkten kaufen will, krieg ich die auch noch geschenkt. Die Rechnung fürs Essen beläuft sich auf 32,00 Euro!

Mittwoch, 18. Juni
Was einem auf der morgendlichen Runde nicht so alles ins Auge springt:






Die Temperaturen legen noch etwas zu. Kaum Wind. Am Strand nix los. „Die Polen lassen uns bisher im Stich“, hatte uns Elena, die Bootsverleih-Chefin erklärt. Das an unserem Strandabschnitt liegende „Alkyon“ ist ein AI-Hotel, das hauptsächlich von polnischen und tschechischen Veranstaltern gebucht wurde. Die seien jetzt zur Ostküste abgewandert. Meint jedenfalls Elena.
Am Strand selbst hört man neben den üblichen Sprachen Griechisch, Deutsch, Italienisch, Osteuropäisch und Französisch in diesem Jahr vermehrt amerikanischen Slang und eine für mich undefinierbare Sprache, die ich für Hebräisch halte. Das wäre momentan, wo der Luftraum über Israel gesperrt ist, allerdings eher tragisch.
Es ist drückend heute.
Wir gehen auch früher heim, weil wir ja noch die Wanderung zu „Fisherman’s Cabin“ vor uns haben. Aus Furcht vor Schäden am Unterboden trauen wir Memmen uns natürlich wieder nicht, die komplette Strecke mit dem Auto zurückzulegen. Obwohl das (aus der Nähe betrachtet) wohl kein Problem gewesen wäre. Stattdessen stellen wir das Auto am Anfang der Strecke ab und wandern ca. eine Dreiviertelstunde über zum Teil ganz schön steile Abschnitte durch die Olivenhaine zum Ziel. Im Rucksack Ersatzklamotten und eine Flasche Wasser gegen eine potenzielle Dehydrierung. Denn es ist wieder einmal, wie erwartet, extrem schweißtreibend.




In der Taverne ist gut die Hälfte der Tische besetzt. Unsere (WhatsApp-) Reservierung ist zwar nicht notiert. Aber wen stört‘s? Wir sitzen direkt über‘m Meer und können neben dem Essen einen fantastischen Sonnenuntergang genießen.

Gegrillter Oktopus ist leider „aus“. Stattdessen nehme ich den filetierten Red Snapper mit Kartoffeln und Gemüse und die Werte Gattin „Prawns a la Capitano“ (Garnelen) in Tomatensoße mit grünem Spargel. Vorher Brot und Tsatsiki. Lecker, lecker, lecker.

Für den Heimweg gibt es noch einen Limoncello, oder „Antibiotikum“, wie der diesmal gar nicht so knurrige Wirt scherzhaft zu bemerken pflegt. Insgesamt zahlen wir 60,00 Euro.
Bis auf das letzte Stück kann die noch kurzfristig erworbene Super-LED-Taschenlampe mit Blink- und SOS-Funktion übrigens im Rucksack bleiben. So hell war es abends um 21:30 Uhr noch nie!

Donnerstag, 19. Juni
Der Sand ist heute so heiß, dass man ihn nicht barfuß betreten sollte. An der „Strandpromenade“ blockiert wieder eine Jeep-Safari mit ihren Fahrzeugen die Parkmöglichkeiten, was mich hinterher zu ein paar ernsthafteren Gedanken an diesem schönen Tag bringt:
Am Ende des Tages muss man nämlich feststellen, dass Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Bewusstsein der Griechen schlichtweg noch nicht angekommen geschweige denn verankert sind.
Solarenergie spielt ausgerechnet hier überhaupt keine Rolle.
Wertvolles Wasser läuft bei Regen einfach ins Meer statt es aufzufangen.
In allen Läden gibt es immer noch Plastiktüten.
In den großen Ferienanlagen werden die Getränke in Millionen von 0,2 l-Einwegplastikbecher ausgegeben.
In der Hochsaison wälzen sich täglich tausende von Kreuzfahrttouristen durch die Hauptstadt.
Die Zahl der zugelassenen Leih-Autos, -Quads und -Scooter wächst jährlich und lässt den Verkehr immer öfter kollabieren.
Organisierte Quad- und Jeepsafaris greifen mit ihrem Lärm, ihren Abgasen und verlorenen Betriebsmitteln auch abseits öffentlicher Straßen und Wege ins Gleichgewicht der Natur ein.
Eine Armada von zum Teil überdimensionierten Reisebussen für Transfer- und Ausflugsfahrten wälzt sich über ein völlig marodes Straßennetz.
Das Problem der Mülltrennung und -Entsorgung ist seit Jahren ungelöst. Unglaublich: von November bis März darf Hausmüll auf dem eigenen Grundstück verbrannt werden.
Mit einer unfassbaren Interessenlosigkeit schimpft man stattdessen lautstark und permanent über eine korrupte Politik und stiehlt sich so aus der (Eigen-)Verantwortung.
Nach solch kritischen Gedanken hilft nur noch ein Bier und ein Hamburger.

Trotzdem geht es dann noch ins „Brouklis“. Um 20:00 Uhr sind es noch 30 Grad. Voll wie immer, Dimitris aber irgendwie entspannter. Er hat nur noch die Dollar-Zeichen in den Augen. Ganz Arillas sei ausgebucht. Kein einziges Bett mehr frei. Zum bevorstehenden Arillas-Festival werden 2.000 Gäste erwartet. Ein ortsansässiger Milliardär habe hunderttausend in die Werbung gesteckt und selbst so viele Freunde eingeladen, dass Stammgäste jetzt auf andere Orte umbuchen müssten.
Der Meze-Teller ist heute zwar nicht üppiger, aber schmackhafter. Die Sardinen sind wieder sehr lecker und das Moussaka von Dimitris Schwester ist zum Niederknien.
Zurück im Camp dann noch der obligatorische Ouzo. Die 1,5 Liter sollten wir noch bis zum Finale schaffen.

Freitag, 20. Juni
Eine unruhige Nacht liegt hinter uns. Erstens ist es schon ziemlich anstrengend, ohne Klimaanlage in den Schlaf zu finden und zweitens war die Abreise der vier jungen Leute aus Apartment No. 1 um 6:00 Uhr doch mit einigem Geräusch verbunden.

Bevor wir das nächste Kapitel des „Tatsächlich faulsten Urlaubs aller Zeiten“ aufschlagen, müssen wir noch einen Tisch im „Gravia“ für heute Abend reservieren und die Nachricht (mit Heftzwecken an die Strommasten getackert) verdauen, dass uns morgen früh der Strom abgeschaltet wird.

Im Liegestuhl wird der fehlende Schlaf nachgeholt. Es gibt immer noch genügend freie davon. Dann zwei fette Eis und eine Runde schwimmen und dann ist dieser Tagesabschnitt auch schon rum. Wir schaffen es noch nicht einmal in die Strandtaverne. Watt‘n Stress!
Abends ins „Gravia“. What a nice place to be.

Die Reservierung wäre gar nicht nötig gewesen. Der stillste Tisch ist unserer, weil es von den anderen so viel interessantes aufzuschnappen gibt. Zum Glück sprechen hier alle unsere Sprache. Wir nehmen den griechischen Salat, Tsatsiki mit Pita, überbackenen Fetamit Honig und Lammkoteletts. Zum Dessert Μillefeuille Und noch‘n Pott Bier vom Fass.
Als dann zum Schluss auch noch der Chor der Ouranos-Jüngerinnen an ihrem Tisch zum Abschluss ihres sicher nicht ganz preiswerten Selbstfindungsaufenthaltes in bester Lagerfeuer-Intonation „Heute hier, morgen dort“ vom linken Arbeiterliedermacher Hannes Wader zur Gitarre anstimmt; da wird auch uns ganz warm ums Herz. Sowas kannste nicht erfinden!

Samstag, 21. Juni
Das Abschalten des Stroms bedeutet auch: kein Internet, kein Wasser (Pumpe läuft elektrisch). Aaber: sie werden eine Stunde früher fertig!
Dimitris hat uns das genau erklärt mit den neuen Arbeitszeiten in der Gastronomie und den damit verbundenen Ruhetagen. Grundsätzlich dürfen keine sieben Tage am Stück gearbeitet werden. Jeder Beschäftigte muss sich mit einem Chip zur Arbeit ein- und ausloggen, was zentral (!) überwacht wird. Verstöße werden unmittelbar mit einer Buße von 2.000,00 Euro geahndet. Bei einem gastronomischen Oligarchen wie Dimitris, der keinen anderen Chef neben sich duldet, heißt das, einen Tag dicht zu machen.
Unsere Gastgeber haben uns zum gemeinsamen Abendessen in die „Old School“ eingeladen. Mit der Einschränkung, dass es bei Angela knapp werden könnte, weil sie nachmittags noch zu einer Beerdigung müsse. Und so kommt es dann auch: sie schafft es nicht und wir landen nach einigem Hin und her im Restaurant „Panorama“ in Afionas.

Hoch über dem Meer, eine leichte Brise, Sonnenuntergang und leckeres Essen; Urlauber, was willst Du mehr?

Zuhause kracht dann der Fuß des Autors gegen das Bein des Sofas, ein Zehennagel bricht und eine Blutspur zieht sich quer durchs Apartment. Mit einigen Tricks wird die Blutung dann doch noch notdürftig gestoppt.
Sonntag, 22. Juni
Mehrfach-Schreck am Kaffeetisch: Die USA haben mit ihren Stealth-Bombern aktiv in den Krieg zwischen Israel und dem Iran eingegriffen und deren Atomanlagen bombardiert.
Dann liest sich der Online-Check-in bei Condor so, als hätten wir schon heute fliegen sollen (vor 2 Stunden !). Kurzzeitiger Herzstillstand bei allen Reisenden und dann Entwarnung. Ich bin zu alt für dieses Internet.

Anschließend gibt es einen Einlauf von Maria. Sie hat unsere Badetücher schon dreimal gewaschen und kriegt die gelben Streifen nicht raus. Das wäre das Sonnenschutzzeugs. Wir vermuten eher, dass das neue Duschöl verantwortlich ist. Zuhause werden wir mal NIVEA um eine Stellungnahme bitten.
Am Strand gibt es keinen freien Parkplatz, also parken wir vor dem Hotel. Keine Ahnung, ob das erlaubt ist, aber der Manager erwidert meinen Gruß und ich werte das als Einverständnis.
Später am Tag können wir von hier oben „Corfu-CSI“ verfolgen. Eine Polizeistreife filzte erst den PkW einiger junger Männer und später auch deren Wohnmobil. Leider haben wir das Finale verpasst, weil die Gattin zur Massage und ich dringend zu den Ermittlungen von Carl Mœrck zurück musste, dessen beide letzten Fälle ich hier am Kindle verschlinge.
Nach einem netten Smalltalk mit unserem Liegenwart, der mir dringend zum Kauf eines bebauten Grundstücks statt eines unbebauten rät (als mit allen Wassern gewaschenen Albaners sollte er es doch am besten wissen), nach der dritten (!) Kopfmassage durch die Thai-Tante am Strand und nach einer von einem kühl zischenden großen gezapften Corfu-Bier (μια μεγάλη μπύρα, παρακαλώ, mia megáli byra, paralaló) begleiteten Pizza in der Strandtaverne verabschieden wir uns von „unserem“ Strand.

Wir packen und machen uns dann auf den Weg ins „Luuma“. Es ist wieder grandios. Die gefüllten Kalamari (Riesen-Portion) sind zwar nicht so ganz mein Geschmack, der Gemüseteller, die frittierten Kalamari und der Lemon-Cheesecake dagegen „delicious“. Dazu dieser Ausblick, die Musik, die ganze Atmosphäre…

Zuhause sitzen wir noch eine Zeit lang mit Angela zusammen und quatschen noch ein wenig.
Montag, 23. Juni
Was für eine unruhige Nacht. Um vier fing der Hofhund von nebenan Alarm zu schlagen. Eine halbe Stunde lang ohne Unterlass. Dann reisten die Gäste aus Apartment No. 1 ab. Und schließlich fuhr Panos um sechs Uhr mit dem Motorrad, das er zuvor hatte warm laufen lassen zur Arbeit. Nicht ohne vorher Maria, die um diese Zeit schon beim Blumengießen ist, mit der Hupe zu grüßen.

So sind wir also noch etwas früher als geplant auf den Beinen. Maria und Angela verabschieden uns und alles läuft wie am Schnürchen:
08:30 Ankunft am Flughafen (eine Dame aus der Autovermietung wartete bereits)
09:05 eingecheckt (vier Schalter offen)
09:30 durch die Sicherheitskontrolle (erst hinter uns wurde es richtig voll)
11:00 Start (geplant: 10:40)
12:25 Landung
Auffallend, wie viele Menschen verspätet am Gate erscheinen. Eine Maschine nach Stuttgart hatte deshalb 30 Minuten Verspätung.
Zum Abschluss dann noch eine Schnitzeljagd am Düsseldorfer Flughafen. Wobei unser Auto die Rolle des Schnitzels innehatte, das dort von unserer Tochter am Vortag im Parkhaus versteckt worden war und jetzt von uns mit nur wenigen Hinweisen gefunden werden soll.
Das kurze Fazit: Ein total entspannter Urlaub. Perfekte Jahreszeit! Neue Lokalitäten kennen und schätzen gelernt. Wieder zu viele Klamotten im Koffer. Eine Kamera ist eigentlich überflüssig, weil fast alles schon einmal fotografiert wurde und ein Foto vom Handy heutzutage schon von hoher Qualität ist.
